Rohasche

Rohasche

Was ist Rohasche und welche Rohaschegehalte sollte ein Futter haben?

Rohasche nennt man das was übrig bleibt, wenn man das Futter verbrennen würde, eben die Asche. Die Bestandteile, die in einem Futter nicht verbrennen können sind die Mineralien. Ergo gibt der Rohaschegehalt Auskunft über die Mineraliendichte in einem Futter. Zu den Mineralien gehören neben vielen anderen z.B. Eisen Zink und Kupfer. Die Fütterungsempfehlungen zielen regelmäßig darauf ab, den Nährstoffbedarf eines Tieres mit einer bestimmten Menge Futter abzudecken. Der Bedarf richtet sich nach den wissenschaftlichen Empfehlungen, die immer wieder kleinen Schwankungen unterliegen können, da sich der Stand der Wissenschaft mit neueren Techniken und modernen Methoden verändern kann. Ein hoher Rohaschegehalt weist darauf hin, dass die Dichte an Mineralien in diesem Futter höher liegt, zur Bedarfsdeckung müssen also geringere Mengen gefüttert werden als bei einem Futter mit niedrigerem Rohaschegehalt und somit auch geringerer Mineral- /Nährstoffdichte. Die Höhe des Rohaschegehaltes hat keine Auswirkungen auf die Verdaulichkeit eines Futters, denn der Sinn der Mineralien liegt darin, dass sie durch die Darmschleimhaut absorbiert und im Körper verstoffwechselt werden. Wichtig ist, das die enthaltenen Mineralien dem Hund in ausgewogenen Mengen und guten Qualitäten zur Verfügung stehen. Wenn dann eine Magenüberladung durch geringere Futtermengen und höheren Rohaschegehalten vermieden werden kann, dann ist das ein Vorteil für den Hund.